Ständige Ausstellung
Dresdner Kunst im 20. und 21. Jahrhundert
Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung der Städtischen Galerie

Die ständige Ausstellung der Städtischen Galerie lädt zu einem Streifzug durch die Dresdner Kunst des letzten Jahrhunderts und eröffnet einen Blick in unsere Sammlung. Beginnend mit Gotthardt Kuehl und der Goppelner Malergruppe entstand um 1900 in Dresden eine eigene Malkultur, die im gesamten 20. Jahrhundert auf hohem Niveau fortgeführt wurde. Wichtige Neuerungen wie der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit hatten hier ihren Ursprung. Bedeutende Künstler wie Otto Dix lehrten an der hiesigen Akademie. Über die kulturelle Zäsur der Jahre 1933 bis 1945 hinweg bis zur Jahrtausendwende soll die Ausstellung einen Überblick über Dresden als Kunst-Ort vermitteln. Gezeigt werden rund 60 Gemälde und Plastiken, darunter Werke von Oskar Zwintscher, Otto Dix, Pol Cassel, Curt Querner, Hans Körnig, Willy Wolff, Theodor Rosenhauer, Cornelia Schleime, Hubertus Giebe, Angela Hampel, Thoralf Knobloch und Thomas Scheibitz.
Die subjektive Werkauswahl erhebt nicht den Anspruch auf Kanonisierung einzelner Künstler, sondern versteht sich als Teil einer offenen Ausstellungskonzeption, die punktuelle Veränderungen ermöglicht. Geplant ist ein laufender Austausch einzelner Werke. So sollen sich immer wieder neue Blickbeziehungen und spannende inhaltliche Nachbarschaften ergeben.