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Von der Geschichte geprägte Lage Die Landhausstraße führt zur Frauenkirche Die weit über Dresden hinaus bekannten Bilder Bernardo Bellottos zeigen, dass der Neumarkt mit seinen mittelalterlichen Fassaden und Giebeln und seinen sehr unterschiedlichen Gebäude- und Geschosshöhen vor dem siebenjährigen Krieg noch ein recht heterogenes Ensemble war. Doch lassen auch sie schon erahnen, welch interessante Raumfolgen das seit der Stadtgründung überlieferte Grundrissbild hervorgebracht hat. Die durch Baureglements geprägte barocke Fortentwicklung, die nach 1760 zum Tragen kam, formte den Neumarkt zu einem ästhetisch einheitlicheren Ensemble. Mit dem Bau der monumentalen Frauenkirche und ihrer raffinierten diagonalen Stellung prägte der Kuppelbau fortan nicht nur die Silhouette der Stadt, sondern auch jeden Winkel des Platzes. So entstand auf einem Jahrhunderte alten Stadtgrundriss ein vollendet geschlossenes Raumbild. Und so soll es auch künftig sein: Nicht nur auf dem Neumarkt selbst, sondern auch in den Straßen, die zu ihm hinführen, soll die Frauenkirche präsent sein. Deshalb werden die meist mit elegantem Schwung zum Neumarkt hinführenden Straßen und Gassen auch mit ihren historischen Baufluchten wieder aufgebaut. In der Landhausstraße kommt noch eine Besonderheit hinzu: Bereits vom Pirnaischen Platz aus verrät der in der Sichtachse der Straße stehende Schlossturm, dass die Fortführung dieser Wegeverbindung über den Neumarkt hinweg für den Besucher noch einen weiteren Höhepunkt der Dresdner Altstadt bereit hält das Schloss und den dahinter liegenden Theaterplatz. Quelle: Stadtplanungsamt Dresden |
![]() ![]() Bild oben: Das Stadtmodell mit der zukünftigen Bebauung des Neumarktes ist im Lichthof des Dresdner Rathauses zu sehen. Kreis: Städtische Galerie Dresden Kunstsammlung Bild unten: Das Landhaus am Pirnaischen Platz |
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